Gewerbepark Hochrhein  
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Wirtschaftsraum Hochrhein
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Standortvorteile

Der Gewerbepark Hochrhein gehört zur Wirtschaftsregion Dreiländereck-Hochrein des Bundeslandes Baden-Württemberg. In dieser Wirtschaftsregion, die sich von Weil am Rhein fünfzig Kilometer weit rheinaufwärts bis Waldshut-Tiengen erstreckt, leben rund 390'000 Einwohner, davon sind 25'000 Grenzgänger in die Schweiz.

Das Leben in der Grenzregion ist Chance und Herausforderung zugleich.
Seit der am 1. Mai 2004 vollzogenen EU-Osterweiterung ist der Hochrhein die einzige Wirtschaftsregion Deutschlands mit einer EU-Außengrenze. Die Schweiz ist unter den zehn wichtigsten Handelspartnern Deutschlands, noch bedeutender als Nationen wie Japan, Russland oder Spanien.

Für Schweizer Unternehmen ist mit der Osterweiterung der EU die Notwendigkeit gewachsen, doch einen Standort im EU-Markt zu schaffen – vorzugsweise nahe der Schweizer Grenze – um den engen Kontakt zu behalten. Ein Drittel der Importe in die Schweiz kommt aus Deutschland, ein Fünftel der Exporte aus der Schweiz gehen nach Deutschland.

Die EU-Grenze hat heute noch einige Nachteile: Zollkontrollen müssen noch effizienter als heute gestaltet werden. Auf dem Gelände des Gewerbepark Hochrheins ist eine neue Gemeinschaftszollanlage geplant, in der sowohl die deutschen als auch die schweizer Zollbeamten die Grenzformalitäten für den Warenverkehr erledigen.

Gerade für Unternehmen mit grenzüberschreitendem Warenverkehr kann diese Nähe zum Zoll und zu leistungsfähigen Logistikunternehmen ein großer Standortvorteil sein.


Die Branchenstruktur in der Wirtschaftsregion Dreiländereck-Hochrein



Gegenüber dem gesamten Bundesland Baden-Württemberg sind in der Wirtschaftsregion Dreiländereck-Hochrein folgende Branchen überdurchschnittlich vertreten:
  • Textilgewerbe
  • Chemische Industrie
  • Metallerzeugung und Bearbeitung
  • Medizin-, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, Optik
  • Herstellung von Möbeln, Schmuck, Musikinstrumenten und Sportgeräten


Eher untervertreten sind die Branchen:
  • Metallerzeugnisse
  • Maschinenbau
  • Kraftwagen und Kraftwagenteile


Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal

Besondere regionalspezifische gesetzliche Regelungen und Tarifvereinbarungen zum Beispiel für die Arbeitsflexibilität bzw. Nachtschicht und Mehrarbeit sind keine bekannt. Am Hochrhein gibt es einerseits eine relativ niedrige Arbeitslosenquote, die aus Sicht der Wirtschaftsförderung Waldshut-Tiengen aber immer noch zu hoch ist, andererseits besteht Arbeitskräftemangel - insbesondere im Bereich des Fachpersonals im Handwerk.