Rückbau und Wiederverwertung



 
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Im Jahr 2004 begann mit dem Rückbau der Industriebauten die Zukunft des Gewerbeparks Hochrhein. Für eine ökonomische und ökologische vertretbare Neunutzung des Areals, brauchte es ein vertieftes Wissen über umweltrelevante Belange. In engster Zusammenarbeit mit den Umweltfachstellen des Landratsamtes Waldshut und den Beratern der Firma Dr. Eisele wurde von 2005 bis 2008 nahezu die gesamte alte Bausubstanz rückgebaut und das Gelände saniert.


  • Ermittlung der Nutzungshistorie aller Bauten und Nutzflächen
  • Umfassende Beprobung von Böden, Wänden und Ablagerungen schon vor Beginn der Rückbauarbeiten
  • Selektiver Ausbau (Entkernung der Gebäude) von belasteten und unbelasteten Installationen und umweltgefährdenden Baustoffen durch spezialisierte Fachleute
  • Rückbau der Gebäude unter vollständiger Trennung der Materialien (Beton, Stahl, Mauerwerk, Holz, Ziegel) zu definierten Haufwerken unter Vermeidung der Vermischung kontaminierter Materialien
  • Rückbau der Fundamente und Aushub von allfällig kontaminiertem Boden
  • Beprobung, Analytik und Beurteilung des Bodens innerhalb der offenen Baugruben
  • Freigabebescheinigung zur Verfüllung der Baugruben durch die zuständige Fachstelle im Landratsamt
  • Dokumentierung der Daten im amtlichen Bodenkatasterplan
  • Beprobung und Analytik der einzelnen Haufwerke von Rückbau- und Aushubmaterial
  • Entscheid über die Weiterverwendung (Wiederverwertung, Entsorgung) in Zusammenarbeit mit externen Experten und Amtstellen
  • Entsorgung von Altlasten gemäss Vereinbarung mit den zuständigen Behörden
  • Brechen von Betonteilen und Mauerwerk zu Kiesmaterial definierter Korngrösse
  • Datenbankbasierte Kontrolle über die Weiterverwendung des Recyklingmaterials z.B. beim Bau der neuen Infrastrukturanlagen
  • Beton, Mauerwerk, Stahl, Glas, Elektroschrott werden wo auch immer möglich rezykliert und einer Wiederverwendung zugeführt


Industrieruinen
Lonza-Werke Waldshut


Industrieruinen
Lonza-Werke Waldshut